Zellmembran und Zellwand

Zellwand & Zellmembran

Die äußere Zellmembran stellt die äußere Barriere aller Zellen dar. Manche Zellen haben zusätzlich eine Zellwand. Zellwand und Zellmembran sind dabei ganz unterschiedlich aufgebaut und haben auch im Detail unterschiedliche Funktionen.

Die Zellwand ist eine starre Struktur. Sie verhindert normalerweise, dass Zellen durch einen zu hohen Wassergehalt platzen. Die Zellwand ist hierfür aus stabilen, starren Fasern aufgebaut, die sich zu einem Netz verflechten. Das Netzwerk ist recht reißfest, aber auf mikroskopischer Ebene löchrig, sodass Wasser und andere Stoffe hindurch gelangen können. Die Zellwand ist daher keine wirkliche Barriere für Stoffe. Bei Pflanzenzellen aus Cellulose aufgebaut, bei Pilzen aus Chitin und bei Bakterien aus Peptidoglycan.

Die Zellmembran hingegen ist eine dünne, flexible Schicht, die die Zelle umgibt. Sie ist aus fettartigen Molekülen, sog. Phospholipiden, aufgebaut. Da das Innere- und Äußere einer Zelle stark wasserhaltig ist, verhält sich die Zellemembran eher wie ein Fetttropfen in Wasser, also wenig stabil und reißfest. Für sich allein kann sie einer Zelle keine stabile Form verleihen. Dafür ist sie jedoch im Vergleich zur Zellwand lückenlos und so die eigentliche Barriere zwischen Innerem und Äußerem der Zelle. Ähnlich, wie die Membranen von Outdoor-Jacken z.B. Wasserdampf von Innen durchlassen, aber kein Regenwasser hineinlassen, kontrollieren auch Zellmembranen spezifisch, welche Stoffe hinein oder heraus können.

Modellexperiment

Materialien:

Durchführung:

Führe den Versuch über dem Waschbecken durch!