Ribosomen und Proteine
- Lies im Buch die S. 35 ohne die Aufgaben-Box auf der Seite unten.
- Fasse stichpunktartig die Funktion von Ribosomen zusammen.
- Kopiere dazu passend die Abb. 5 von der Seite in deine digitale Mappe.
- Lies die folgenden Grundlagen-Informationen zu "Proteinen" und notiere die wichtigsten Funktionen von Proteinen stichwortartig.
- Beantworte die folgenden Quizfragen.
Grundlagenwissen "Proteine"
Du hast zuvor erfahren, dass Ribosomen zentrale "Produktionsstätten" der Zelle sind, in denen Proteine hergestellt werden. Aber was sind Proteine eigentlich genau? Und warum sind sie so wichtig für die Zelle?
Proteine kennen viele eher unter dem Begriff "Eiweiße". Diese Bezeichnung ist aber unglücklich. Das Weiße vom Ei enthält zwar tatsächlich auch Eiweiße, Eigelb aber noch mehr. Insofern müsste man, wenn schon, eher von „Eigelben“ sprechen. Vor allem aber sind Proteine zentrale, global für alle Lebewesen wichtige Stoffe und eben nicht nur für Eier. Daher verwenden wir das Wort "Eiweiß" nun nie wieder, sondern nur noch beim Frühstück.
Die Bedeutung von Proteinen kann man für den Moment über drei wichtige Funktionen definieren:
- Proteine sind selbst wichtige Bausubstanz für den Körper. Am bekanntesten könnten in dieser Hinsicht die „Keratine“ sein. Keratine bauen gleichermaßen Haare, Nägel, Krallen, Hufe, Hörner und Schnäbel auf. Natürlich ist ein Haar nicht das Gleiche wie ein Horn, und daran ist zu erkennen, dass es Unterschiede gibt, aber die grundsätzliche Bausubstanz sind in allen Fällen Keratine, und diese sind Proteine.
- Proteine können gleichzeitig Bausubstanz und Funktionselemente sein, wie dies von Muskelfasern bekannt ist. Muskelfasern enthalten langgestreckte Proteine, die durch ihr Ineinandergleiten eine Muskelkontraktion auslösen.
- Proteine leisten „under cover“ unter der Bezeichnung "Enzyme" lebenswichtige Funktionen für den Stoffwechsel. Enzyme katalysieren Reaktionen in den Zellen von Lebewesen, das heißt, sie beschleunigen bestimmte chemische Reaktionen, ohne sich dabei selbst chemisch zu verändern. Wem das für den Moment noch zu chemisch ist, mag folgendes Gedankenmodell benutzen: Enzyme sind gewissermaßen "Werkzeuge" in und um Zellen, die wie Automaten selbstständig eine für sie typische Tätigkeit verrichten. Zellen stellen also selbst allerlei Werkzeug-Automaten (die Enzyme) her, die dann auf unterschiedliche Weise wirken und so Reaktionen und Vorgänge ermöglichen. Die Enzyme sind also die kleinen „Helferlein“ in der Zelle.
Proteine sind also für die Zelle und den gesamten Organismus wichtig, da sie in Form der Enzyme "Werkzeuge" sind, um alle anderen lebenswichtigen Stoffe zu bilden.
Quizfragen